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Ferngesteuerte Flugzeuge: Spaß für jung und alt

Wenn Sie auf der Suche nach einem ferngesteuerten Flugzeug sind, hier auf www.ferngesteuertes-flugzeug.com finden Sie die besten Modelle sowie zahlreiche Tipps & Tricks. Stöbern Sie durch unsere Webseite und bekommen Sie einen umfassenden Einblick in die Welt der RC Flugzeuge.

Ferngesteuertes Flugzeug – Ein Ratgeber

Bereits seit vielen Jahren üben ferngesteuerte Flugobjekte auf technisch interessierte Menschen eine große Faszination aus. Heutzutage hat sich die Beschäftigung mit ferngesteuerten Flugzeugen zu einem besonders attraktiven Hobby entwickelt, dem unzählig viele Hobbyflieger mit Leidenschaft und Begeisterung nachgehen. Dabei können Interessierte jeden Alters mit viel Freude und Begeisterung die einzigartige Beschäftigung mit ferngesteuerten Modellflugaktivitäten unter freiem Himmel geniessen und dabei ihr technisches Verständnis erweitern.

Zweifellos hat das umfassende Angebot an erstklassigen und innovativen Flugzeugmodellen, welches heutzutage auf dem Markt erhältlich ist, dazu beigetragen, dass die Begeisterung für ferngesteuerte Flugzeuge schnell um sich greifen konnte. Zahlreiche renommierte Hersteller von ferngesteuerten Flugzeugen bieten ein breitgefächertes Angebot an unterschiedlichen Typen von Modellflugzeugen an, die sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene empfehlenswert sind und die im Prinzip wie verkleinerte Fluggeräte mit integrierter Fernsteueranlage funktionieren.

Technisch interessierte Hobbyflieger werden von der immensen Vielfalt an Kategorien für ferngesteuerte Flugzeuge und deren unterschiedliche Modellvarianten fasziniert sein. Um das Vergnügen mit einem ferngesteuerten Flugzeug auch wirklich ungestört erleben zu können, sollte man sich vor dem Kauf eines Modelles einige wichtige Ratschäge einholen und wesentliche Voraussetzungen bedenken. Diverse zuverlässige Online Shops und Unternehmen, die sich auf ferngesteuerte Flugzeuge spezialisieren, offerieren in ihrem reichhaltigen Warenangebot ein breitgefächertes Spektrum an fantastischen, betriebsicheren Flugmodellen, die durch ihr zukunftsorientiertes Design, ihre komplexen aerodynamischen Technologien, beeindruckende Fluggeschwindigkeit und das innovative Zubehör wahrhaftig Begeisterung auslösen und faszinieren.

 

Ferngesteuertes Flugzeug in der Winterlandschaft

 

Ausstattung und Funktionsweise eines ferngesteuerten Flugzeugs

Ferngesteuerte Flugzeuge können nach ihren spezifischen Eigenschaften und Merkmalen unterschieden werden, die sich hauptsächlich auf die Antriebsform, ihre Konstruktion, das verwendete Baumaterial und den Zweck ihrer Nutzung beziehen. Ihre gemeinsamen Charakterstika kennzeichnen ihre Grundausstattung, zu der eine Fernfunksteuerung, gleiche oder ähnliche Antriebsausrüstungen sowie ein zweckausgerichtetes Steuerrudersystem gehören.

Empfänger und Sender

Um eine sichere Funksteuerung mittels eines Trägersignals zu gewährleisten, muss ein ferngesteuertes Flugzeug natürlich mit einem Empfänger ausgerüstet sein, der mit einem Sender, dem Transmitter, in Funkverbindung steht. Der Empfänger des ferngesteuerten Flugzeugs erhält ein Funksignal vom Sender, so dass durch den Empfänger die elektronischen und mechanischen Rudermaschinen angesteuert werden können, mit deren Hilfe die Ruderflächen bewegt werden. Generell ähneln sich die Funktionsweisen von ferngesteuerten Flugzeugen durch die zweckmäßige Nutzung einer zwei- bis fünfkanaligen Fernsteuerung.

Antrieb von ferngesteuerten Flugzeugen

Prinzipiell sind ferngesteuerte Flugzeuge nach dem Funktionskonzept und Design des Flugmodells eines regulären Flugzeuges konstruiert. Ihre Flugkapazität ist vom Gewicht des ferngesteuerten Flugzeuges, der Form seiner Tragflächen, der Geschwindigkeit und der Verteilung des Masse abhängig. Das ferngesteuerte Flugzeug erhält einen durch den Benzin- oder Elektromotor generierten Schub, so dass der Flieger gegen den Luftwiderstand gelenkt wird. Da Verbrennungsmotoren immer weniger im Modellbau ihren Einsatz finden, liegt der Schwerpunkt auf Elektromotoren, die für den dynamischen Antrieb ferngesteuerter Flugzeuge von einem leistungskräftigen Akku abhängig sind.

Eine entscheidende Rolle während des Abflugprozesses spielt dabei die Form der Flügel. Aufgrund der gewölbten Oberseite des Flügels ist der Luftstrom auf jener Seite definitiv schneller als auf der unteren Seite des Flügels. Dies geschieht, weil die Unterseiten eines ferngesteuerten Flugzeugs absolut linear verlaufen. Nun spielt die Form des Flügels eine entscheidende Rolle, denn sie bestimmt die Geschwindigeit des Luftstroms. Aufgrund der gewölbt geformten Oberseite des Flügels kommt es zu einer Beschleunigung des Luftstroms an der Flügeloberseite, währenddessen an der unteren Seite des Flügels der Luftstrom viel langsamer ist. Dadurch wird eine Ansammlung von deutlich mehr Luftmolekülen an der Flügelunterseite verursacht, was letztendlich zur Bildung eines Überdrucks an dieser Stelle führt. Der Unterdruck auf der Flügeloberseite ist ausschlaggebend für die Entstehung jener durch den Druckunterschied hervorgerufenen Sogwirkung, die schließlich dem ferngesteuerten Flugzeug seine unwiderstehliche Dynamik des kraftvollen Aufstrebens in Richtung Himmel ermöglicht.

Die Ruder am ferngesteuerten Flugzeug

Die reibungslose Funktion eines ferngesteuerten Flugzeuge ist im Prinzip von einem optimalen Zusammenwirken einer Reihe von wesentlichen Faktoren abhängig. Ein Kernelement bildet das aus verschiedenen Rudern bestehende Steuerrudersystem, welches für die Flugrichtung des ferngesteuerten Flugzeuges von großer Bedeutung ist. Das Steuerrudersystem besteht aus dem Höhenruder (oder Pendelhöhenruder), dem Seitenruder und dem Querruder. Während das Höhenruder für die Drehung eines Flugzeuges um seine Querachse wichtig ist, hat das Seitenruder vor allem für den Kurvenflug eine spezielle Bedeutung. Zum Drehen des Flugzeuges um seine Hochachse ist das Seitenruder in der Lage, ferngesteuerte Flugzeuge um die eigene Gier zu wenden und neutrale Wendemomente zu kompensieren, die durch eine ungleichmäßige Verteilung des Luftwiderstandes begünstigt werden.

Es kommt zu einer simultanen und proportionalen Auslenkung des Querruders mit dem Seitenruder. Die Sekundärwirkung des Seitenruders erzeugt eine Drehung um die Hochachse des Flugzeugs bei einer Auslenkung des Flugzeugs nach rechts, wobei eine Driftung des Hecks nach links stattfindet. In diesem Fall hätte die linke Tragfläche eine größere Beschleunigungskraft als die rechte Tragfläche. Dies führt letztendlich zu einer Ungleichheit im Auftriebsvorgang an den Tragflächen und verursacht das Rollen des Fugzeugs nach rechts. Da die sekundäre Drehung und die auslösende Drehung in der gleichen Richtung stattfindet, geht man von einem positiven Rollmoment aus. Das Höhenruder ist für das Erreichen einer bestimmten Flughöhe wesentlich, da mit Hilfe eines Höhenruders das ferngesteuerte Flugzeug mit großer Präzision erhöht oder gesenkt wird.

 

Ein ferngesteuertes Flugzeug über dem Meer

 

Die Verwendung von Servos bei ferngesteuerten Flugzeugen

Servos sind kleine Geräte, die über elektrische Signale intern die jeweils definierte Position eines ferngesteuerten Flugzeugs mittels eines Potentiometers präzise festlegen können. Ihre unkomplizierte Ansteuerung macht sie zum idealen Werkzeug im ferngesteuerten Modellbau. Der aus einem Elektromotor, Getriebe, Anschlusskabel, Gehäuse und einer Steuerelektronik bestehende Servos hat seinen Anschluss am Empfänger und wird mit dem zu steuernden Ruder in Verbindung gebracht. Der Elektromotor dient der Bewegung, während das Potentiometer die Drehposition bestimmt. Eine wichtige Komponente im Aufbau eines Servos ist ebenso ein elektronischer Regler für den Motor, der den Sollwert mit dem Istwert der Drehposition vergleicht und abstimmt.

Die Pulsweitenmodulation (PWM oder PPM für Puls-Pausen-Modulation) ist das Trägersystem für die Ansteuerung von Servos über den Empfänger. Servos dienen hauptsächlich der Steuerung von Rudern, können aber auch anderweitig im ferngesteuerten Modellbau eingesetzt werden, wie zum Beispiel beim Ausfahren von Bremsklappen oder während der Ansteuerung von Verbrennungsmotoren. Besondere Kenngrößen von Servos, wie Getriebematerial, Drehmoment, Gewicht, Abmessung oder Stellzeit geben Auskunft über deren Arbeitsverhalten und Qualitätslevel. Analoge und digitale Servos beziehen sich auf die elektronische Regelung des Motors, wobei digitale Servos zu diesem Zweck sich eines Mikroprozessors bedienen und weitere unschlagbare Eigenschaften aufweisen, die auf deren Leistungsstärke, Widerstandsfähigkeit, Schnelligkeit, Rückstellgenauigkeit und Spannungsbereich schließen. Jedoch sollte der erhöhte Energieverbrauch für die Nutzung digitaler Servos unbedingt einkalkuliert werden.

Das passende Material für den Bau ferngesteuerter Flugzeuge

Während schon früher Modellflieger aus Holz gefertigt wurden, werden heutzutage auch verschiedenen andere Materialien, die für ihre Leichtigkeit und Verformbarkeit besonders begehrt sind, für eine optimale Konstruktion von ferngesteuerten Flugzeugen bevorzugt. Flexible Kunststoffe wie das expandierende Poly Propylen EPPGKFoder Depron weisen einen hohen Grad an Leichtigkeit und einfacher Bearbeitungsmöglichkeit auf, so dass sie zu den bevorzugten Materialien für die Konstruktion von ferngesteuerten Flugzeugen gehören. Flugzeuge aus Materialen, die dem Styropor gleichen, verzeichnen glatte Oberflächen und eine festere Konsistenz. Aber auch Holz in Rippenbauweise spielt weiterhin eine wichtige Rolle, denn speziell das Balsaholz wird für sein geringes Gewicht und der weitaus kleineren Dichte als die anderer Holzsorten im Modellbau für ferngesteuerte Flugzeuge sehr geschätzt.

Verschiedene Bauweisen für ferngesteuerte Flugzeuge

Die richtige Auswahl eines geeigneten Flugmodells je nach Bauweise ist vor allem davon abhängig, wie erfahren Interessenten sind. Für absolute Modellflug Neueinsteiger sind RTF Modelle (ready to fly) empfehlenswert, die sie betriebsbereit und komplett im Fachhandel erstehen können. Bei RTB Modellen (ready to bind) handelt es sich ebenfalls um flugbereite Modelle, bei denen lediglich der Anschluss zwischen dem Empfänger und Sender des ferngesteuerten Flugzeugs installiert werden muss. ARF Modelle (almost ready to fly) sind bereits beinah vollständig konstruierte Flugzeuge, die jedoch ohne einige Komponenten wie Ladegeräte oder Teile der Fernsteuerung angeboten werden und deshalb separat erstanden werden müssen. BNF Modelle (bind and fly) sind vom Hersteller an ein bestimmtes Fernsteuerungssystem gebunden und wirken nur auf den integrierten Emfänger.

Zu den PNPModellen (plug and play) gehörenden ferngesteuerten Flugzeuge sind in den meisten Fällen nicht vollständig montiert und beinhalten keine Akkus. Abhängig vom Produzenten werden diese Modellflugsätze mit einer Reihe von integrierten Teilen geliefert, wie zum Beispiel Regler. Ferner bietet der Markt für ferngesteuerte Flugzeuge eine Reihe von hochinteressanten Bausätzen, die für technisch versierte und erfahrene Hobbyflieger das Herzstück ihres Steckenpferdes sind.

Mit Hilfe von Hunderten von Einzelteilen können sie ihr technisches Know-How und Geschick unter Beweis stellen, indem sie ihr eigenes ferngesteuertes Flugzeug komplett individuell zusammenbauen und zum Fliegen bringen. Ein erhebendes Gefühl! Bausätze für ferngesteuerte Flugzeuge beinhalten gewöhnlich keine Fernbedienung und es wird vorausgesetzt, dass wesentliche elektrische und mechanische Teile sowie der Motor zusätzlich und je nach Wahl erstanden werden müssen.

Eine qualitativ hochwertige Fernsteuerung wählen

Aufgrund ihrer vielfältigen Funktionsprinzipien dürfen heutzutage nur mehrkanälige Fernsteuerungen mit AA- oder AAA Batterien oder analogen Akkus für ferngesteuerte Flugzeuge eingesetzt werden. Normale Funkfernsteuerungssysteme haben zwischen vier und acht Kanäle. Hauptsächlich findet man Fernsteuerungen, die analog dem neuesten Stand der Technik im Frenquenzbereich von 2,4GHz-Band arbeiten und ständig innovativ ausgebaut und weiterentwickelt werden. Parallel hierzu verwenden viele erfahrene Modellbauer noch immer Fernsteuerungsgeräte, die sich im Frequenzbereich zwischen 35 MHz und 40 MHz bewegen. Die Fernsteuerung wird zum kontrollierten Flug von ferngesteuerten Flugzeugen verwendet. Der jeweilige Steuerbefehl wird mit Hilfe von Steuerknüppeln analog mit 35 MHz Technik oder digital über 2,4 GHz Frequenz zu einem kompatiblen Empfänger weitergeleitet.

Ein wichtiger Vorteil der altbewährten 35 – 40 MHz Fernsteuerung ist, dass der Sender und Empfänger von verschiedenen Herstellern erzeugt sein und problemlos aufeinander abgestimmt werden können. Im Gegensatz dazu besteht bei 2,4 GHz Fernsteuerungssystemen keine Möglichkeit Sender und Empfänger aus verschiedener Produktion zusammen zu nutzen, denn sie sind nicht vereinbar. Dies bedeutet, dass Fernsteuerungen, welche im2,4 GHz Frenquenzbereich arbeiten, nur mit dem Sender und Empfänger ein und desselben Herstellers betrieben werden können.

Andererseits ist die Funktionsweise der traditionellen 35 – 40 MHz Fernsteuerungen an Quarze gebunden, welche die Nutzung eines bestimmten Kanals festlegen. Ohne vorherige Absprache mit anderen lokalen Modellpiloten, die ebenfalls mit 35 – 40 MHz fernsteuern und eventuell auf derselben Kanalfrequenz fliegen, sind Abstürze aufgrund von Frequenzüberschneidungen oft leider nicht zu vermeiden. Dies gilt nicht für Fernsteuerungen auf 2,4 GHz Basis, die ohne Quarze arbeiten und über eine unabhängige Frequenzführung verfügen, wodurch zwingende Absprachen mit anderen Modellfliegern vor Ort nicht länger notwendig sind. 2,4 GHz Steuerungssysteme sind in der vorteilhaften Lage von sich aus die zur Verfügung stehenden Übertragungsmöglichkeiten zu finden und eine ungestörte Verbindung zwischen Sender und Empfänger zu gewährleisten.

 

Ferngesteuertes Flugzeug über dem Wald

Führende Technologien auch für Steuersysteme ferngesteuerter Flugzeuge

Die absolute Spitzentechnik in Sachen Fernsteuerungen wird durch zukunftsweisende Technologien von verschiedenen Fernsteuerungserzeugnissen, wie beispielsweise die von Futaba erreicht, die an Messgenauigkeit, Verlässlichkeit sowie Widerstandsfähigkeit kaum zu übertreffen sind. Sowohl das erstklassige Futaba FASST-System als auch das innovative Futaba S-BUS-System faszinieren durch ihre bahnbrechenden technologischen Anwendungen in Sachen Fernsteuerungstechnik auch für ferngesteuerte Flugzeuge. Speziell das smarte und störungssichere Futaba S-BUS-System bietet in Sachen Sicherheit ganz neue Möglichkeiten, indem nur noch ein Kabel vom Empfänger zum Flügel führt, an das alle Servos mit ihrem eigenen vorprogrammierten Chip angeschlossen sind. Dies ist eine intelligente Neuheit, da nicht mehr für jedes Servo separat ein Kabel angeschlossen werden muss, was den Aufbau der Fernsteuerung bedeutend vereinfacht.

Bekannterweise lassen sich die Sender der Fernsteuersysteme in Pultsender und Handsender einteilen. Handsender sind einfach zu handhaben, sie werden in der Hand gehalten und die Steuerung erfolgt nur mit dem Daumen. Ihre kompakte Konstruktion und ergonomisch gestaltete Bedienung gestatten umgehende und flexible Reaktionen. Pultsender hingegen werden mit einem Gurt am Körper befestigt, sodass beide Hände in der Lage sind die Steuerung zu betätigen. Heutzutage werden mehrheitlich Handsender als qualitativ hochwertigere, von kompromissloser Sicherheit und Leistung geprägte Sendervarianten favorisiert. Von bester Qualität gekennzeichnet sind jene Fernsteuerungen, deren Steuerknüppel sich ganz besonders mühelos und flexibel bewegen lassen.

Fernsteuerungssysteme werden ebenfalls von der Breite ihres Funktionsspektrums bestimmt. Wie bereits erwähnt verfügen die meisten Fernsteuerungen über sieben oder acht Übertragungskanäle ihrer Steuerung. Dies bedeutet, dass für ferngesteuerte Flugzeuge mindestens vier bis fünf Fernsteuerung KanäleMinimalvoraussetzung sind um das Flugobjekt und dessen Motor, das Seitenruder, Höhenruder und Querruder sinnvoll steuern zu können.

Besonders betont werden sollte, dass für Systeme der Fernsteuerung im Modellflug das Wort „Kanal“ zwei völlig verschiedene Bedeutungen hat und aus diesem Grund nicht verwechselt werden darf. Einerseits benutzt man Kanäle in Hinsicht auf die Funkfrequenz, da jedes Frequenzband in Kanäle eingeteilt wird. Andererseits beziehen sich Fernsteuerung Kanäle, die sogenannten Übertragungskanäle, auf die diversen Funktionen der Steuerungund ihrer Möglichkeiten.

Schließlich bietet die Computertechnologie noch zusätzliche Optionen um spezielle Steuerfunktionen zu modulieren, was vor allem den Einstellungsprozess für verschiedene ferngesteuerte Flugzeuge vereinfacht, denn die Kapazität von computergestützten Steuerungssystemen erlaubt die Speicherung einer Vielzahl von Modellen, effektive Programmiermöglichkeiten, wie zum Beispiel die genaue Regulierung der Ruderklappen, und zusätzliche Erweiterungen sowie Verbindungen der Funktionsweisen verschiedener Flugmodelle. Dank der Speichermöglichkeit erübrigt sich eine Änderung von Einstellungen bei der Nutzung verschiedener ferngesteuerter Flugzeuge. Auch der mechanische Wechsel der Steuerknüppelbewegung kann computergestützt und demzufolge einfach und unkompliziert erfolgen.

Um ein ferngesteuertes Flugzeug auch fehlerfrei lenken zu können bedarf es einer hohen Konzentrationsspanne und Reaktionsschnelligkeit, jedoch wichtiger noch ist, dass man sich geduldig mit den Lenkvorgängen und der Steuerungstechnik vertraut macht. Reguläre Fernsteuerungen sind mit zwei Steuerungsknöpfen ausgestattet, die zur Ausführung von verschiedenen Funktionen bedient werden.

Die richtigen Akkus für ferngesteuerte Flugzeuge

Es ist nicht einfach, aus dem schier unendlichen Produktangebot an Akkus das definitiv Geeignete zu finden. Auf jeden Fall ist es für Anfänger empfehlenswert fachkompetente Beratung und Hinweise bei erfahrenen Modellbauern oder dem kompetenten Verkaufspersonal einzuholen, bevor man sich für ein bestimmtes Akkumodell entscheidet. Natürlich kann davon ausgegangen werden, dass Faktoren wie die Größe des Akkufachs und andere spezifische Faktoren wie die Kompatibilität des Bautyps, Spannung und Zellenanzahl sowie die Kapazität verständlicherweise als erstes bei der Wahl eines leistungsstarken Akkus in Betracht gezogen werden sollten.

Dabei ist die Laufzeit eines Akkus nicht immer dieselbe, so dass es sich selbst bei einem leistungsstarken Akku empfiehlt einige vollgeladene Ersatzakkus bei jeden Flugerlebnis mitzuführen. Ein Hauptakku allein kann sowohl den Empfänger als auch den Motor mit Hilfe eines BEC-System Motorreglers versorgen, welcher über den Antriebsakku ausreichend Strom für Servos und Empfänger bereitstellt und somit ungetrübt langes Flugvergnügen mit einem flugtüchtigen ferngesteuerten Flugzeug bei Vorhandensein einer ausreichenden Anzahl an Ersatzakkus erlaubt.

Akkus für den Antrieb sind definitiv von großer Bedeutung, da sie eine besonders hohes Kapazitätsvermögen bedürfen. Die Laufzeiten von Antriebakkus ist natürlich geringer als die für Sender und Empfänger, doch dank der großartigen technologischen Fortschritte, die zu ständig neuen Weiterentwicklungen und effektiveren Anwendungen führen, können heutzutage spezielle Antriebakkus über einer Stunde Flugzeit erreichen. Unter normalen Umständen haben geläufige Akkus abhängig vom Arbeitspotential des Motors bereits eine zufriedenstellende Flugzeit von ungefähr 30 Minuten.

Lithium Polymer Akkus, deren Lithium Zellen eine doppelte Energiedichte als herkömmliche Zellen ausweisen, bieten ein hohes Leistungsverhalten und werden auch aufgrund ihrer beeindruckenden Leichtigkeit, verlässlichen Haltbarkeit und schnellen Aufladbarkeit bevorzugt im Flugzeug Modellbau eingesetzt. Die Amperezahl auf dem Akku gibt Informationen zur Stromstärke, so dass eine ungefähre Flugdauer kalkuliert werden kann. Lithium Polymer Akkus, oder LiPo Akkus, sind vorzugsweise in einem LiPo-Save-Bag aufzubewahren um in diesem zulänglich geschützt zu sein.

Auch die sachgemäße Lagerung des Akkus bei optimalen Raumtemparaturen von 18 – 20 °C mit einem Ladezustand von 60 % ist für seine Haltbarkeit ebenso von Bedeutung wie das sinnvolle Laden eines Akkus mit einem kompatiblen LiPo Ladegerät. Ein wichtiger Hinweis hierzu wäre außerdem, dass LiPo Akkus nie vollständig entladen werden dürfen, da sie sich selbst entladen und bei kontinuierlich kompletter Entladung der LiPo Akku zu Schaden kommen kann. Ebenso dürfen LiPo Akkus aus Sicherheitsgründen auch nie überladen werden. Nickel-Metallhydrid Akkumulatoren (NiMH Akkus) haben zwar ein höheres Gewicht und ermöglichen eine geringere Stromversorgung als LiPo Akkus, sind aber dafür weniger bedenklich und komplex als LiPo Akkus. Auch NiMH Akkus benötigen selbst bei ihrer Nichtnutzung eine fachkundige Ausbewahrungsweise bei 40 % Ladezustand und 20 °C Lagerungstemperatur.

 

Ein Mann startet sein ferngesteuertes Flugzeug

 

Akku Ladegeräte für eine optimale Energieversorgung

Die meisten Modellbausets für ferngesteuerte Flugzeuge beinhalten bereits ein kleines Ladegerät für den dazu gelieferten LiPo Akku. Je nach Akkumulatorentyp werden einerseits spezielle Akku Ladegeräte für einen bestimmten Akkutyp angeboten, andererseits gibt es Ladegeräte, die für verschiedene Akkutypen effektiv genutzt werden können. Für eine vollständige Aufladung des Akkus sollten ungefähr 1 – 3 Stunden Ladezeit eingeplant werden. Erfahrene Modellbauer und Piloten verwenden bei Nutzung von zusätzlichen Netzadapter natürlich professionelle Ladestationen, an denen ihre mehrzelligen LiPo Akkus effizient aufgeladen werden können. Anstelle der normalen Stecker Ladegeräte für Akkus sollten Hobbypiloten lieber Schnellladegeräten den Vorzug geben, da diese praktischerweise in viel kürzerer Zeit Ladevorgänge durchführen. Es versteht sich von selbst, dass das Ladegerät mit dem Akku kompatibel ist.

Ferngesteuerte Flugzeuge – darauf müssen besonders Einsteiger achten

Ferngesteuerte Flugzeuge sind je nach Nutzung und Präferenz in verschiedene Kategorien eingeteilt. Anfänger sollten unbedingt den Ratschlag beherzigen und ihre ersten Flugversuche mit einem langsamen ferngesteuerten Flugzeug wagen, dessen Flügelspannweite nicht breiter als 1.50 Meter ist. Dafür sind Motorsegler und einfache Motorflugzeuge sehr gut geeignet, da sie die Möglichkeit des langsamen Fliegens einräumen und dem Hobbyflieger anfänglich einen größeren Handlungsspielraum überlassen. Dies ist besonders in der Anlaufphase bis zum Erreichen der Flugstabilität von Bedeutung. Hier gilt zu beachten, dass ein Flugmodell die nötige Eigenstabilität aufbringt, so dass ein ferngesteuertes Flugzeug auch von sich aus in der Lage ist, nach Drehungen und Wendungen sowohl ein stabiles Flugverhalten als auch die notwendige Aerodynamik zu entwickeln. Erfolgreich durchgeführte erste Flüge geben dem Flugpiloten das nötige Selbstvertrauen für weitere Flugleistungen mit erhöhten Schwierigkeitsgraden, welche Fortgeschrittenenerfahrung und ein gutes Beherrschen des jeweiligen Fernsteuerungssystems voraussetzen. Zwei-Achs ferngesteuerte Flugzeuge sind im Einsteigerlevel optimal, denn sie erfordern anfänglich nur Kurven- und Höhensteuerungstechniken, die über die Hochachse und die Querachse abläuft. Bei einem Motorflieger muss außerdem die Drehzahl des Motors betriebsgerecht geregelt werden, was durch die Bedienung des linken Steuerknüppels auf der Fernbedienung geschieht.

Übrigens ist es ratsam bereits von Anfang an auf einen Elektromotor zu setzen, da diese mit geladenen Akkus, wie zum Beispiel einem effektiven LiPo Akku, mindestens ebenso leistungsstark wie Benzinmotoren sind, dafür aber weniger störende Geräusche erzeugen, mit eigener Schubkraft nach oben kommen und einen kontrollierbaren Energieverbrauch aufweisen. Auch Fortgeschrittene haben oft Probleme beim Start oder der adäquaten Bedienung von ferngesteuerten Flugzeugen mit Benzinmotor. Weitere Vorteile von elektrischen Antrieben ist ergeben sich durch den Umstand, dass sie bei weitem sauberer sind und keine Ölrückstände generieren.

Wichtig ist außerdem, dass für die Konstruktion des ferngesteuerten Flugzeugs ein styropor-ähnliches Baumaterial verwendet wurde, welches für seine glatte Oberfläche, dichte Konsistenz und unkomplizierte Wiederinstandsetzung besonders gern im Modellflug verwendet wird. Desweiteren wäre es ideal, wenn Einsteigern bei ihrem ersten Flug mit dem neu erstandenen ferngesteuerten Flugzeug ein erfahrener Hobbypilot zur Seite stehen könnte um das Feintuning vorzunehmen, sodass das Steuersystem gut abgestimmt für den neuen Piloten einfacher zu handhaben ist. Natürlich muss darauf geachtet werden, ob es sich bei den gewählten und bereits komplett montierten Flugmodellen um flugbereite ferngesteuerte Flugzeuge handelt, die mit allem notwendigen Zubehör wie modellgerechte Sender, Funkempfänger, Akkus und Fernsteuerungen versehen sind.

Kategorien von ferngesteuerten Flugzeugen, die allen Ansprüchen gerecht werden

Motor Segelflieger

Motor Segelflieger lassen sich aufgrund ihrer markant großen Spannweite und anmutigen Flugweise schnell von anderen ferngesteuerten Flugzeugen unterscheiden. Ihre faszinierende Flügelspanne übertrifft bei weitem die anderer Fliegertypen. Dank ihrer einfachen Bedienung sind sie nicht nur für Erwachsene geeignet, sondern auch für Kinder, die an einer unbeschwerten, harmonischen Flugerfahrung viel Spaß und Freude haben werden. Flugmodelle dieser Kategorie können zu erschwinglichen Preisen erstanden werden und gehören trotz eingeschränkter Gelegenheiten für ausgiebige Flugmanöver zu den beliebtesten ferngesteuerten Flugzeugen.

Passagierflugzeuge

Mit einem oder mehreren Motoren ausgerüstete Sportflugzeuge und Passagierflugzeuge, bei denen es sich in der Regel um originalgetreue Rekonstruktionen von bekannten Flugzeugen wie die Hangar Piper Modelle, die Dornier oder Cessna handelt, werden sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene von ihrer optimalen Manövrierfähigkeit überzeugen und dank der eingebauten SAFE-Technologie dieser Modelle mit den einzigartigen Flugerfahrungen dieser Kategorie äußerst zufrieden sein. Die neu angewandte Technologie unterstützt Abflug- und Landeprozesse und trägt in bedeutendem Maße zur Flugstabilisierung bei, was essentiell zu einer Abwendung von Bruchlandungen führt. Ein möglicher Nachteil dieser Flugmodelle ist, dass insbesondere bei Nachbildungen von Linienflugzeugen nur begrenzte Geschwindigkeiten erreicht werden können und das Fliegen dieser ferngesteuerten Flugzeuge nur auf offiziellen, eigens für Modellflüge konzipierten Sportflugplätzen gestattet ist.

Militärflieger

Die Kategorie der War Birds beschäftigt sich mit präzisen Replikaten authentischer Militärflieger, die an bekannte Jagdflugzeuge aus dem 2. Weltkrieg wie die Corsair oder Spitfire erinnern. Ihre besonders detailreiche Konstruktion erlaubt unübertreffliche Flugerlebnisse mit den einmaligen kolbengetriebenen Fliegern aus der Vor-Jetflugepoche. Die hochwertige Fertigung dieser Flugmodelle hat zur Folge, dass diese ferngesteuerten Flugzeuge besonders sturzempfindlich sind und deshalb Beschädigungen nicht ausgeschlossen werden können. Es versteht sich von selbst, dass bei nicht vollständig montierten Modellen der Zusammenbau dieser Spezial Flieger technisch anspruchsvoll und nur von Fortgeschrittenen durchführbar ist. Die zur Kategorie Militärflieger gehörenden ferngesteuerten Flugzeuge sind relativ teuer zu erstehen und für Kinder nicht geeignet.

Reno Racer

Eine ähnlich besondere Kategorie für ferngesteuerte Flugzeuge mit geschichtlichem Hintergrund sind die Reno Racer, bei denen es sich um originalgetreue Nachbildungen von Flugmodellen handelt, die in Reno, Nevada, seit über einem halben Jahrhundert an Flugwettkämpfen teilnehmen. Echte Reno-Racer beteiligen sind an den nun schon legedären Reno Flugzeugrennen in verschiedenenen Kategorien und auch ihre Replikas sind für ihre Dynamik und Präzision im Modellflugsport sehr geschätzt.

Kunstflugzeuge

Kunstflugzeuge sind für ihre besonders markante Agilität beliebt. Ihre bewunderswerte Flexibilität und dynamische Gelenkigkeit bei anspruchsvollen Drehungen und präzisen Wendungen wird gern auf Flugvorführungen bestaunt. Viele Allround Modelle dieser Kategorie von ferngesteuerten Flugzeugen werden sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene von ihrer hohen Flugdynamik und Eigenstabilität überzeugen. Ihre superleichte Konstruktion und Bauweise erzeugt eine geringe Flächenbelastung. Aus diesem Grund gehört das niedrige Startgewicht ebenso zu den vorteilhaften Eigenschaften von Kunstfliegern wie auch ihre hohe Kunstflugtauglichkeit, die sie durch spektakuläre Kunstflugwendungen und Figuren immer wieder unter Beweis stellen.

 

Ein Pensionist mit seinem im Militärlook ferngesteuerten Flugzeug

 

Jet Flieger

Jet Flieger gehören zu den ganz leistungsstarken ferngesteuerten Flugzeugen. Die ideale Baumaterial Kombination aus dem geringgewichtigen GfK für Rumpfkonstruktionen und dem superleichten Balsa-Sperrholz für Tragflächen in Verbindung mit den großen Ruderflächen und den effektiven Landeklappen erlaubt die sichere Handhabung einer jeden Flugsituation. Natürlich verfügt der Impeller- oder Turbinenantrieb dieser Sportjets über erstklassige leistungsstarke Flugmöglichkeiten und macht sie auch dank ihrer fantastischen Schnelligkeit zu einer der Highlight Kategorien für ferngesteuerte Flugzeuge.

Shock-Flyer

Bei der Kategorie Shock-Flyer handelt es sich um eher kleine und leichte ferngesteuerte Flugzeuge, die in ihrer Funktionsweise unkompliziert und aus diesem Grund perfekt für unbeschwerte Flugerlebnisse auf beliebigen Grünflächen oder in Hausnähe sind. Akzeptable Windverhältnisse sind eine wichtige Voraussetzung um die Flugstabilität und Steuerfähigkeit dieses kleinen, aber dynamischen Fliegers sicherzustellen. Shock-Flyer eignen sich besonders für den Indoor Modellkunstflug, wo sie dank ihrer Leichtgewichtigkeit zu erstaunlichen flugtechnischen Leistungen fähig sind und speziell im 3D Flug ihren Einsatz finden. Übrigens sind Shock-Flyer recht preisgünstig zu erwerben und auf jeden Fall für Kinder geeignet.

Parkflyer

Parkflyer oder Slowflyer sind durch ihr gutmütiges Flugverhalten gekennzeichnet und der damit verbundenen langsamen Fluggeschwindigkeit. Die perfekten ferngesteuerten Flugzeuge für Einsteiger, die mit Hilfe dieser einfach zu bedienenden Flieger die Gelegenheit haben, wertvolles Know-How des ferngesteuerten Modellfluges schrittweise zu erlernen. Die Steuerung dieser Langsamflieger ist so einfach in ihrer Handhabung, dass Parkflyer mühelos auch von Kindern geflogen werden können. Die noch kleineren Slowflyer sind ebenfalls bedienerfreundlich und bieten sich für eine Micro- oder Indoor Nutzung und dem 3D Kunstflug geradezu an.

Ultramicro UMX

Die Ultramicro UMX sind die wohl kleinsten ferngesteuerten Flugzeuge, deren Spannweite kaum über einen halben Meter beträgt. Sie werden meistens von der steuerungseffizienten AS3X Stabilisierungstechnologiebegleitet, die für zusätzliche Stabilisierung auf drei Achsen sorgt, ohne dabei die Kontrolle über das Flugzeuge zu beeinträchtigen. Auch diese Modelle sind mehrheitlich geeignet für Kinder.

Pylon-Modelle

Für besonders erfahrende Modellpiloten, die von der maximalen Flugsporttauglichkeit ihrer leistungsfähigen Pylon-Rennmodelle definitiv überzeugt sind, ist die hohe Geschwindigkeit und Wettbewerbsfähigkeit ihrer Flieger eine absolute Priorität. Diese ferngesteuerten Flugzeuge haben ein extrem hohes Leistungspotential und werden den Erwartungen ambitionierter Modellflieger während Modellflugwettkämpfen und Flugshows auf jeden Fall gerecht. Diese Flieger sind aufgrund der hochwertigen Technologie und den immensen flugtechnischen Möglichkeiten relativ teuer zu erstehen und dürfen nur auf speziell ausgewiesenen Flächen und für den Modellflug zugelassenen Flächen geflogen werden.

Wichtige Tipps und interessante Fakten zum Thema ‚Hobbyfliegen von ferngesteuerten Flugzeugen‘

Nun ist es endlich soweit und der erste Flug eines neu erstandenen Fliegers steht an. Am Modellflugplatz sollten unbedingt noch einmal die hauptsächlichen Funktionen des ferngesteuerten Flugzeugs, wie beispielsweise der Anlauf des Motors, die Ruderbewegungen durch Servos, der Schwerpunkt des Fliegers (der bei etwa einem Drittel der Tragflächentiefe liegt) gründlich kontrolliert werden. Außerdem empfiehlt sich ein kurzer Reichweitentest, wobei das Flugzeug flugbereit auf dem Boden wartet. Bei Reduzierung der Fernsteuerung Sendeleistung wird der Sender vom Flieger entfernt und überprüft, ob die Steuerbefehle auch nach 50 oder 100 Metern mühelos empfangen werden können. Wenn alles klappt, kann der Flug beginnen.

Die Witterungsbedingungen sind für den ersten Flug von besonderer Bedeutung, deshalb sollte man sich einen möglichst windstillen Tag wählen. Sollte es dennoch windig sein, muss der Start immer gegen den Wind vollzogen werden. Eine zweite Person kann den Hobbypiloten substantiell unterstützen, indem er das ferngesteuerte Flugzeug kraftvoll nach vorn katapultiert, sodass der Einsteigerpilot die Möglichkeit hat sich vollends auf seine Fernsteuerung zu konzentrieren und seinem ferngesteuerten Flugzeug die notwendige Geschwindigkeit zuverleihen, um Höhe zu gewinnen. Bei zu geringer Geschwindigkeit kann es einem Strömungsabriss und dem damit verbundenen Absacken des Fliegers kommen. Sobald das Modellflugzeug eine gewisse Höhe erreicht hat, sollte die erste Kurve eingeleitet werden. Dies geschieht mit Hilfe des Seiten- und Querruders. Bei einer maximalen Neigung von 20° und durch ein leichtes Anziehen des Höhenruders vollzieht der Modellflieger die Kurve und begibt sich bei anderseitiger Steuerung des Seiten- oder Querruders erneut auf den Geradeausflug. Der Landeanflug geschieht verständlicherweise mit verringerter Geschwindigkeit und in entgegengesetzer Windrichtung. Befindet sich das ferngesteuerte Flugzeug knapp über den Boden, sollte solange milde am Höhenruder gezogen werden, bis die Geschwindigkeit des Modellfliegers immer geringer wird und das Flugzeug eine sanfte Landung vollbringt.

Modellflugvereine sind ideale Orte, an denen gerade Neupiloten die wunderbare Gelegenheit haben mit vielen gleichgesinnten Modellpiloten ihrer Leidenschaft nachzugehen, nützliche Hinweise und Tipps in Sachen Erlernen der Modellflugsteuerung, Reparaturen und Wartung zu erhalten und generell vom Teamgeist mehrfach zu profitieren. Zu jedem Modellflugverein gehört auch ein Modellflugplatz, auf dem Vereinsmitglieder ungestört ihre ferngesteuerten Flugzeuge fliegen dürfen.

 

Ein Mann mit einem ferngesteuerten Segelflugzeug

Wertvolle Hinweise zu Rechtsthemen hinsichtlich der Nutzung ferngesteuerter Flugzeuge

Um in Deutschland ein ferngesteuertes Flugzeug befugt fliegen zu können bedarf es unabhängig vom Gewicht des Modellflugzeuges einer HaftpflichtversicherungModellflugvereine in Deutschland wickeln den Versicherungsvorgang für ihre Mitglieder ab. Eine Alternative wäre die Deutsche Modellflug Organisation, die ebenfalls Versicherungsmöglichkeiten für Modellfliegerpiloten
bietet.

Hinsichtlich einer Aufstiegserlaubnis gilt, dass in Deutschland ferngesteuerte Flugzeuge mit einem Gewicht von unter 5 Kg keine spezielle Aufstiegserlaubnis benötigen, vorausgesetzt sie fliegen in einem 1,5 km Mindestabstand von Flughäfen der Umgebung. Für Modellflugzeuge mit Verbrennungsmotor gilt zusätzlich ein 1.5 km Mindestabstand zu umliegenden Wohngegenden. Für ferngesteuerte Flugzeuge mit einer Startmasse bis maximal 25 kg müssen Sondergenehmigungen für einen Aufstieg beantragt werden.

Weitere Informationen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Flugmodell#Ferngesteuerte_Modelle